Dienstag, 2. dezember 2008
,,Kennt ihr das, wenn man grundauf zufrieden mit seinem Leben ist? Eines der schönsten Gefühle für mich."...Gestern Vormittag wollte ich das noch schreiben(^^), aber irgendwie kommt immer wieder ein Problem genau dann auf, wenn man alles soweit geregelt hat. Und genau dieses Problem bringt die Regelung völlig durcheinander. Verunsichert einen in seinen Entscheidungen und Verhaltensweisen. Aber ich bin trotzdem zufrieden, zum einen weil ein sehr guter Kumpel von mir dieses Wochenende kommt und wir ununterbrochen feiern, da jemand Geburtstag hat. Zum anderen weil ich genau diese Probleme als Herausforderung sehe, sonst wäre das Leben doch wirklich langweilig. Ich wäre die letzten Tage oft fast gestorben vor Nichtstun. Na ja, kann leider dieses Mal nicht so viel bloggen, muss noch meine mündliche Englischprüfung machen, die ich morgen eigentlich halten sollte(O.o). Darum bleibt nur zu sagen, dass man nur wegen Probleme nicht seine Pläne 
aufgeben sollte, dass man nicht immer versuchen sollte es jedem recht zu machen, man kann nicht alle berücksichtigen und dass das Leben gerade durch solche Zufälle doch erst
spannend wird (; .
von SchattenBlume
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Donnerstag, 30. oktober 2008
Vorgestern ist mir doch etwas recht amüsantes passiert. Einer guten Freundin und mir war doch tatsächlich so langweileig, dass wir in einen erbärmlichen offiziellen Chat,
wo mir der Name gar zu peinlich ist, anzutreffen waren. Wir waren eigentlich sehr gut gelaunt, als uns doch ein 31 jähriger mit vollem Sarkasmus anschrieb. Dies war gerade so unterhaltend, da er meinte jüngere würden bestimmt 
keinen Sarkasmus verstehen, geschweige denn im gleichen unfreundlichen Tonfall antworten.
Was normalerweise nicht meine Art ist, da ich Menschen gerne im Glauben lasse
besser zu sein, bei solchen vor Arroganz überlaufenden Wesen hat der Wiederspruch
für mich keinen Sinn. Ich habe schon lange aufgehört mich über solche Menschen aufzuregen, so sah das meine Freundin auch. Jedoch juckte es uns beiden in den
Fingern ihm doch einmal zu zeigen, dass die heutige Jugend nicht nur Sido zitieren kann. Nach einigen zynischen Bemerkungen verließ dieser deprimierte Mann dann
den Chat, nicht ohne Anzumerken, dass er was besseres vorhatte als mit Dorfdeppen
zu chatten. Was mich ehrlich gesagt ein wenig ins Überlegen gebracht hat. Ich meine, beherrschen Dorfdeppen Sarkasmus? Können diese sich gewählt abweisend Ausdrücken? Oder sind wir Jugendliche wirklich 
nur Arrogante Zwerge, welche meinen eine Krone aus Gold aufzuhaben?
Die meisten Menschen, welche Sarkasmus fließend sprechen können, sind in
Wirklichkeit schlau. Manche wurden in der Kindheit mit diesem Humor erzogen (wozu
ich mich schließe) und andere lernen diese zynische Sprache durch Lebenserfahrung. Vielleicht muss man auch zwischen verschiedene Arten von Sarkasmus unterscheiden.
Da gibt es zum einen erst einmal die Möglichkeit durch Sarkasmus das Leben mit
Humor zu nehmen. Welches wohl noch der freundlichste ist. Es gibt jedoch auch den abweisenden,
teilweise auch verletzenden Sarkasmus. Was verbittert Menschen jedoch so? Was lässt
sie durch eine schwarze Brille schauen?
Natührlich kann ich nur von meinen Erfahrungen reden, die nicht sehr ausgeprägt
sind, da meine Lebenszeit auch noch nicht allzu lange ist. Ich kam zu meinem Humor (der mir unter anderem schon ziehmliche Schwierigkeiten bereitet hat) durch meine Erziehung und auch durch manche Erlebnisse. *Tee drink*
Und Dorfdeppen zeigen meist nicht diese Merkmale auf. Ich schätze sie auch nicht sonderlich klug oder gebildet ein, also dürften sie sich nicht gewählt ausdrücken dürfen(^^). Und ob Jugendliche arrogante Zwerge sind, scheint wohl darauf anzukommen aus welcher Sichtweise man die Dinge sieht bzw. sehen kann.
Doch noch eine Frage zu diesem Thema, wenn dieser Mann besseres zu tun hat,
als mit Zwergen zu schreiben...Warum ist er dann erst in diesen Chat rein?
Jetzt lasse ich euch selber überlegen, jedem das seine (=.
von SchattenBlume
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Samstag, 18. oktober 2008
So...ich gebe zu, diesmal habe ich echt lange zum nächsten Eintrag gebraucht. Jedoch hatte ich auch nicht wirklich viel Zeit, da ich jetzt für den Abschluss büffeln muss. Doch eine Erkenntnis, welche mir heute morgen begegnet ist, muss ich hier unbedingt verewigen.
Ihr kennt, das Gefühl bestimmt. Ich tue alles, versuche alles und trotzdem läuft alles scheise. Das "Schicksal" macht wieder alles kaputt. 
Erst einmal muss ich eins klarstellen. Ich definiere Schicksal anderst als die meisten Menschen. Schicksal ist für mich etwas, wo man, egal was man tut, niemals ändern kann. Zb. ein guter Freund stirbt usw.
Aber irgendwie hatte ich keine Lust auf dumm Rumsitzen und Trübsal blasen. Musik an. Lächeln aufgesetz. Schon einmal ein Anfang. Und da kam der Gedanke. 
Das Schicksal soll doch machen was es will (^^), soll es mich verarschen...Ich lach drüber.
Lieber Spaß haben und froh sein, als alles nur pessimistisch sehen....Oder was meint ihr?!


von SchattenBlume
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Montag, 18. august 2008
Ich entschuldige mich für den letzten Eintrag, so etwas selbstmitleidiges kam mir schon lange nicht mir unter die Augen. Mein Leben läuft doch nicht schlecht, warum sollte ich also so viel Rumjammern?!
Na ja, sowas passiert, also bitte nicht übel nehmen (^^).

Aber ich bin stolz auf mich, ich habe es mal geschafft nicht so lange mit dem nächsten Eintrag zu warten. Immerhin etwas. So, was gibt es denn neues? Nun, heute war ich mit zwei guten Freundinen unterwegs. Dort wurde mir noch einmal vor Augen 
geführt, dass ich mich im Moment nicht beklagen kann.
Und sonst war heute nicht so viel los, ich werde heut auch früher ins Bett gehen, da ich seit 4 Tagen nur 5 Stunden insgesamt geschlafen habe. Aber irgendwas sagt mir, dass ich es auch heute nicht schaffen werde zu schlafgen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
von SchattenBlume
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Sonntag, 17. august 2008
Seid ein paar Tagen bin ich richtig schlecht drauf. Die Erkenntnis ein Monster zu sein suckt. Jetzt wäre doch der ideale Zeitpunkt sich zu ändern, seine Fehler einfach 
so beheben. Leider ist das wohl nicht so einfach wie man es gerne hätte. Ich meine,
wie soll ich mich denn ändern? Und vor allem was mache ich eigentlich falsch? Ich komme
mir selber verrückt vor. Ich weiß, dass diese Gefühlsleere nicht richtig ist, aber ich kann
es nicht ändern...ein Kreislauf.
Oder ich mache mir einfach zu viele Gedanken darüber. Aber mal im ernst, ich kann mich
nicht an meinen letzten richtigen Wutausbruch erinnern. Wann habe ich das letzte Mal geweint, wann geschrien? Alles schon relativ lange her. Vielleicht fehlt mir auch einfach
meine beste Freundin, mit der ich so gut wie über alles reden kann. 
..Aber wenn ich genauer überlege, über meine richtigen Gefühle spreche ich mit ihr nicht, über dass was mich wirklich beschäftigt. Ich weiß nicht wieso ich das nicht kann. Meine Familie hat darüber selber nie gesprochen und auch wenn ich mit diesen Menschen fast nicths mehr zu tun habe, wurde der gleiche Stolz wie in sie in mich gegeben. Für mich, ich weiß dass dies eigentlich ein falsches Denken ist, stellt es Schwäche da, das Innerste aus sich herauszulassen. Auch selbst ihr Blogleser könnt aus meinen Texten nicht die schlimmsten Gefühle lesen, nicht die extremsten Gefühle erkennen. Nicht einmal zu Papier kann ich es bringen. Traurig oder?

,,How long how long will I slide
Seperate my side I don’t
I don’t believe it’s bad
Slit my throat it’s all I ever..."
(Otherside - Red Hot Chili Peppers)

von SchattenBlume
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Freitag, 15. august 2008
So...bin also wieder aus dem Camp zurück. Wobei ich gestehen muss, dass es dort nicht eimal so übel war. Es war fast erschreckend welche Leidenschaft diese Menschen für ihren Glauben und für ihre Umgebung entwickeln. Es hat einem oft seine Fehler gezeigt. Ich bewundere diese Menschen. Sie stellen sich einfach auf die Bühne und erzählen 150 Leuten, die sie nicht einmal richtig kennen, ihre größten Probleme. Erschreckender ist es, wenn einen genau so etwas kalt lässt. Da frägt man sich, was für ein Monster man eigentlich ist. Ich glaube nach diesen Tagen zu wissen, dass ich ein sehr großes Monster bin.
Ich nenne hier einmal ein kleines Beispiel: Nach ca. drei Tagen haben ich und zwei Kumpels von mir drei Jungs kennen gelernt. Sie rauchen, kiffen und saufen, glauben jedoch an Gott. Hier stellt sich meine erste Frage, wie kann man an Gott glauben und so sündenhaft leben? Ganz einfach, es gibt ein Lied, in diesem heißt es, ,,Danke Herr, dass du mich kennst und trotzdem liebst.", eine ganz einfache Erklärung oder? Aber nun zruück zu der Geschichte. Wie kamen mit diesen Jungs ins Gespräch und haben an einem nahe gelegenen Waldweg ,,gechillt". Irgendwie kamen wir auf das Thema Vergangenheit und auch Tod. Sie kannten uns keinen Meter und erzählten uns trotzdem ihre Geschichte. Sie schilderten uns sogar ihre Gefühle dabei, so etwas habe ich sehr selten erlebt, dass man so frei reden konnte, ohne zu lügen oder etwas schlechter oder schöner zu reden. Auch ich habe angefangen zu reden, es hat mich einfach nur fertig gemacht. Wieder die Erinnerungen, die Gefühle die wieder hochsteigen und zu wissen, dass man ein richtieges Arschloch war und ist. Ein Kumpel von mir hat es noch krasser getroffen, er und ich mussten uns erst 
einmal wieder abreagieren und sind losgejoggt. Ich konnte fast die ganze Nacht nicht 
Schlafen und habe mir so meine Gedanken über mich selbst gemacht. Bin aber zu keinem 
richtigen Entschluss gekommen, doch eines weiß ich. Der Glauben an einen oder mehrere Götter ist nichts für mich. Es liegt mir nicht mich einer Illussion anzuvertrauen oder aber an etwas zu glauben, wofür es keine Beweise gibt. In manchen Situationen zweifle aber auch ich an einer gottlosen Welt.
Na ja, auf jeden fall haben meine Kumpels und ich beschlossen nächstes Jahr wieder mitzugehen.
von SchattenBlume
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Donnerstag, 17. juli 2008
Und schon wieder konnte ich mich nicht überwinden mehr als sonst zu posten...Na ja, natührlich kann ich mich wie immer rechtfertigen. Es war wieder zu viel los.
,,Es vergeht kein Tag, an dem nichts geschieht". Meine Freundin behählt wohl doch recht.
Gestern zum Beispiel ist mir und genau dieser Person das Wichtigste in unserem Leben genommen worden. Unsere Freunde...mal wieder haben kleine Kinder, mit denen wir uns nicht verstehen, sich in unser Leben eingemischt. Und auch diesmal schaffen sie es mit ihrer Sache durchzukommen, doch diesmal gingen sie zu weit.
Wir haben zwar nicht alle verloren, doch unser so genanntes ,,Zuhause" auf jeden Fall.
Ich bin wirklich kein Mensch, der immer nur die schlechten Seiten sieht, doch seit eben vorgestern scheint das Leben wirklich sinnlos. Wir waren ja am ,,Bänkle" jede freie Minute, ich weiß nicht wie es weitergehen soll. Sind RP-Games mal wieder die rettende Lösung? Tagelang vor dem Pc hocken und nichts anderes mehr kennen, kein RL mehr zu haben? Ist man dann befreit von seinen dunklen Gedanken?
Doch ganz ehrlich, ich will nicht schon wieder in so einer Welt versinken, ich kam doch gerade erst hinaus?!
Was bleibt dann nur für ein Ausweg? Familie? Ich glaube nicht erläutern zu müssen, dass dies bei mir das dunkelste Thema in meinem bisherigen Leben ist. Neue Freunde? Solche findet man nunmal nicht an jeder Ecke, vor allem nicht genau die gleiche Truppe. Sich allein durchschlagen? Geht bestimmt auf einer kurzen Zeitspanne, doch ist für längere Zeit absolut nicht richtig. Was bleibt also noch? Wohl nur das Leben so zu ertragen, wie es gerade kam...und weiter so zu leben. Also werde ich mich wohl an die innerliche Leere gewöhnen müssen.

Doch dafür habe ich jetzt noch knapp 4 Tage Schule vor mir und ich wurde versetzt, was will man mehr(schulisch gesehen)? 
Die Ferien müssen auf jeden Fall wunderbar werden: 1. Zum Erholen nach dem ganzen Stress der letzten Monate, 2. Weil ich das nächste Jahr nur mit Lernen verbringen werde (Abschlussprüfung) und 3. war der letzte Sommer schon schlimm genug. Also gehen wir mal unter die Optimisten und hoffen das Beste.
Am Besten wohl gar nicht daran denken, was nach diesen 6 Wochen kommen mag, am Besten erst einmal an das kommende Wochenende denken.
Am Freitagabend geht es erst einmal zu einem ehemaligen Handballtrainer der Jungs, dort wird Partey gemacht. Echt ein toller Kerl, dieser Trainer. Wenn man dann den Samstagvormittag ohne allzuviele Aspirin überlebt hat, geht es mit Karo weiter zu Benni. Ein guter Freund (stammt auch vom ,,Bänkle") von uns, darauf freue ich mich wohl am meisten. Reden, Lachen und eine schöne Shisha. Und dann werden wir die 3 letzten Schultage wohl auch noch irgendwie schaffen.
Falls ich bis dahin nicht mehr schreibe, braucht ihr euch nicht zu wundern. Denn dann geht es erst einmal in ein christliches Jugendcamp *würg*.
Also...falls ich mich nicht mehr melde, viel Spaß euch, falls ihr Ferien habt, und frohes Arbeiten, falls nicht ;) .
von SchattenBlume
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Sonntag, 29. juni 2008
Ein spezielles Wochenende liegt bald hinter mir. Die letzten Tage war nicht, wie eigentlich sonst immer, vom Weggehen mit Freunden erfüllt, sondern viel mehr von dem Zurückziehen an den geliebten Pc. Es war mal wieder etwas anderes. Vor allem lag das Daheimbleiben nicht an meinen Freunden, die vielleicht keine Zeit aufbringen können mich zu erdulden, sondern eher an meiner Lustlosigkeit. Somit werden sie mir ewig vorhalten zwei Partys verpasst zu haben.
Doch auch wenn ich genug Zeit hatte und habe, werde ich mein Englischreferat wohl wieder auf den letzten Drücker vorbereiten, was dann schon eine sinnvolle Aufgabe für den Montag ergibt.
Ich merke, dass ich heute schon fast zu faul zum Schreiben bin. Doch bei sovielen bestimmt sinnfreien Eindrücke, welche mir heute über den Weg gelaufen sind, muss ich mich wohl oder übel aufraffen um sie niederzuschreiben.
Als erstes fiel mir der heiße Asphalt vor ein paar Minuten auf (ja, ich war mal wieder barfuß unterwegs), mich wunderte es, dass die Spucke nicht anfing zu sieden.
Und ich verstehe immer noch nicht, warum in aller Welt manche Menschen einen anschauen, nein anglotzen müsste man schon fast sagen, als hättest du vor ihren Augen fünf Menschen die Arme abgeschlagen. Ich meine, ich sehe ja nicht sonderlich anderst aus. Vor allem heute nicht (schwarzes Shirt, dunkle Kniehose, barfus). Wenn man dann noch frägt ob sie ein Passbild oder dergleichen brauchen, schauen sie noch böser. Irgendwann verlange ich Museumseintritt.
Doch ein sehr hilfreiches Phänomen habe ich noch zu bieten, Mütter sind wirklich zu leichtgläubig. Wenn ich mir überlege mit was für Ausreden ich in pikanten Situationen ich schon angekrochen bin, überlege ich mir ernsthaft ob sie ihre Zweifel einfach nur verdrängen, denn ich hoffe nicht, dass Mütter wirklich so dumm sind und den Schrott ihrer Kinder glauben. Obwohl es natührlich sehr hilfreich für die anderen Jugendlichen und mich ist.
Jetzt aber genug Geschreibsel für diesen Moment. Vielleicht melde ich mich nachher noch einmal.
von SchattenBlume
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Samstag, 28. juni 2008
Nun...das Leben ist nicht immer einfach, man versinkt in Selbstmitleid, ignoriert jeden um sich herum. Ich denke, dass jeder weiß was ich meine.
Doch sind wir einmal ehrlich, wer will schon sterben? Nun gut...außder die so genannten Emo´s. Aber sogar sie wollen nicht sterben, "Emo" ist nur ein Lifestyle meiner ansicht nach. Und die, die sich schließlich doch umbringen, sind wohl keine Emo´s gewesen.
Aber eigentlich lieben wir doch das Leben, oder wir versuchen zumindest es zu geniesen. Doch wir kritischen Menschen finden immer etwas, was uns nicht passt.
Ein kluger Mann erklärte mir einmal, dass die Menschen nicht glücklich sein können bevor sie erkennen, dass sie schon lange glücklich sind. Die Aussage hat sogar etwas wahres. Kennt ihr nicht das Gefühl, wenn man am Strand liegt, die heiße Sonne auf euch niederbrennt und der Wind durch eure Haare weht, dass es nicht schöner in diesem Augenblick sein könne?
Ich hatte einen ganz ähnlichen Augenbilck vor wenigen Jahren. Ich und mein damals noch von mir geliebter Vater waren im Urlaub, es ging nach Italien an die Küste an Frankreich grenzend (in Höhe von Nizza). Die ersten Tage verliefen reibungslos, als wir jedoch an einem Vormittag vom Einkaufen zurückkamen und mein Vater meldete, dass meine Großtante ca. 40 mal angerufen habe, wusste ich, dass etwas nicht stimmte. Mein Vater schickte mich an den Strand, ich ging wortlos. Und genoss jeden einzelnen Augenblick mit der Vorahnung, von solchen Momenten in der nächsten Zeit nicht viel zu haben.
Als dann mein Vater kam und meinte, dass wir sofort zurückfahren, war ich froh die letzten Stunden ausgelebt zu haben. Nach 13 Stunden Autofahrt (falls sich jemand auskennt, wird er sich fragen warum wir so lange nach Deutschland gebraucht haben, nun mein Vater dachte zu dem Zeitpunkt noch, dass nichts allzu Schlilmmes passiert sei, also folgten wir der Küste bis nach Genuar und fuhren erst dann durch Italien) kamen wir am Offenburger Krankenhaus an, nur um zu erfahren, dass mein Opa wohl in den nächsten Tagen sterben wird.
Also geniest man lieber solche Augenblicke, dazu passend fällt mir ein schönes Zitat ein:
.....und aus dem chaos sprach eine stimme zu uns:,,lächelt und seit froh den es könnte immer schlimmer kommen!,,
wir lachten und waren froh
..........und es kam schlimmer

von SchattenBlume
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Sonntag, 8. juni 2008
Nun, da ich schon ein paar Tage nicht mehr eingetragen habe, werde ich dies jetzt einmal nachholen.
Am besten fange ich mit dem Freitag an.
So genannte "Pechvögel" wissen was ich meine. Schon morgens fing es mit dem wunderbaren Wetter an. Als ich nach der Schule, die wie immer beschissen war, mit meiner Freundin zu Hause war, begann es erst richtig. Zu aller erst kam noch ein guter Freund von mir vorbei. Der hatte diesen Tag ,so wie meine Freundin und ich, auch nur Pech. Von einer kaputten Zigarette, zu einem kaputten Fernseher, weiter zu einem kaputten Telefon bis hin zu der fehlerhaften Installation von WoW über den abgesagten Besuch eines sehr sehr sehr guten Freundes. Alles ging schief.
Insgesamt war der Tag scheise, aber die Nacht konnte man gut aushalten.
Ich bin wie jeden Freitag oder Samstag mit meinen Freunden unterwegs gewesen, so kann man am besten abschalten und einfach mal Spaß haben, alle Pflichten, Sorgen oder Nöte vergessen.
Leider hielt dies den Samstag nicht an. War aber auch zu erwarten.
Um 10 Uhr morgens kam ein Freund aus Krefeld am Bahnhof an. Wir, mein bester Kumpel, der Besucher und ich, haben viel gechillt, geredet, gelacht...einfach den Tag genossen. Oder es zumindest versucht.
Am Nachmittag jedoch kam meine Freundin noch dazu und zwei, wie kann man sie definieren, Bekannte von mir und dem Besucher vorbei. Ich und meine Freundin gingen sofort. Eine Reaktion von der Aktion der Bekannten. Wie immer gingen wir, schon fast automatisch, zum "Bänkle". Das Bänkle besteht simpel und einfach aus 5 Parkbänken, die nebeneinander stehen. Ca. 60 Menschen gehören diesem Bänkel an. Alle furchtbar nett und hilfsbereit. Ein normal denkender Mensch würde sie als Punks bezeichnen.
Dachte ich auch, doch wenn man sie kennt, weiß man, dass es einfach nur Leute sind, die sich nicht verstellen und das Leben ein Stück weit geniesen wollen, bevor sie wieder in ihre Wohunungen zurück müssen und das Ganze und Volle des Lebens wieder ertragen müssen.
Dort trafen wir auch eine unserer neusten Freunde. Wir reden hier von einer 14 jährigen, die etwas verrückt aber lieb ist. Also passend zu uns. Nach dem Treffen und Verabschieden des Besuchers, ging es weiter zu unserem Stadtpark, das EM-Spiel Türkei gegen Portogal anschauen.
Mit viel Können hat Portogal mal wieder bewiesen, dass die Türken keine Chance haben, weiter so!
Und jetzt ist es Sonntag, wieder ein scheis Tag, morgen wieder Schule. Ich will gar nicht wissen, was ich alles für die Schule an diesem Wochenende hätte machen sollen.
Nun heute gehen wir, meine Freunde und ich, höchstwahrscheinlich zum Spiel, Deutschland gegen Polen. Ich darf es mir herausnehmen parteiisch zu sein, da meine jetztige Stiefmutter den Polen angehört und ich sie über alles hasse. Nun, meinen Vater hasse ich auch, doch wenn ein Wesen schlimmer ist, dann wohl sie.
Na gut, meine Mutter ist auch nicht das Wahre. So wie ich es in diesen Momenten halte, ist es am besten. Ich mache alles selber, sprich kochen, waschen, bügeln, aufräumen. Wohne bei meiner Mutter, rede jedoch kein Wort mit ihr. So bekomme ich Abstand von diesem Wahnsinn und kann mein eigenes Leben leben. Mit 16 werde ich schauen, dass ich hier wegkomme. Sonst werde ich wie diese ganzen Verrückten aus meiner Familie enden, die sich selber zu Grunde richten und sich am Ende ihres erbährmlichen Lebens selber umbringen.
von SchattenBlume
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