Sonntag, 8. juni 2008
Nun, da ich schon ein paar Tage nicht mehr eingetragen habe, werde ich dies jetzt einmal nachholen.
Am besten fange ich mit dem Freitag an.
So genannte "Pechvögel" wissen was ich meine. Schon morgens fing es mit dem wunderbaren Wetter an. Als ich nach der Schule, die wie immer beschissen war, mit meiner Freundin zu Hause war, begann es erst richtig. Zu aller erst kam noch ein guter Freund von mir vorbei. Der hatte diesen Tag ,so wie meine Freundin und ich, auch nur Pech. Von einer kaputten Zigarette, zu einem kaputten Fernseher, weiter zu einem kaputten Telefon bis hin zu der fehlerhaften Installation von WoW über den abgesagten Besuch eines sehr sehr sehr guten Freundes. Alles ging schief.
Insgesamt war der Tag scheise, aber die Nacht konnte man gut aushalten.
Ich bin wie jeden Freitag oder Samstag mit meinen Freunden unterwegs gewesen, so kann man am besten abschalten und einfach mal Spaß haben, alle Pflichten, Sorgen oder Nöte vergessen.
Leider hielt dies den Samstag nicht an. War aber auch zu erwarten.
Um 10 Uhr morgens kam ein Freund aus Krefeld am Bahnhof an. Wir, mein bester Kumpel, der Besucher und ich, haben viel gechillt, geredet, gelacht...einfach den Tag genossen. Oder es zumindest versucht.
Am Nachmittag jedoch kam meine Freundin noch dazu und zwei, wie kann man sie definieren, Bekannte von mir und dem Besucher vorbei. Ich und meine Freundin gingen sofort. Eine Reaktion von der Aktion der Bekannten. Wie immer gingen wir, schon fast automatisch, zum "Bänkle". Das Bänkle besteht simpel und einfach aus 5 Parkbänken, die nebeneinander stehen. Ca. 60 Menschen gehören diesem Bänkel an. Alle furchtbar nett und hilfsbereit. Ein normal denkender Mensch würde sie als Punks bezeichnen.
Dachte ich auch, doch wenn man sie kennt, weiß man, dass es einfach nur Leute sind, die sich nicht verstellen und das Leben ein Stück weit geniesen wollen, bevor sie wieder in ihre Wohunungen zurück müssen und das Ganze und Volle des Lebens wieder ertragen müssen.
Dort trafen wir auch eine unserer neusten Freunde. Wir reden hier von einer 14 jährigen, die etwas verrückt aber lieb ist. Also passend zu uns. Nach dem Treffen und Verabschieden des Besuchers, ging es weiter zu unserem Stadtpark, das EM-Spiel Türkei gegen Portogal anschauen.
Mit viel Können hat Portogal mal wieder bewiesen, dass die Türken keine Chance haben, weiter so!
Und jetzt ist es Sonntag, wieder ein scheis Tag, morgen wieder Schule. Ich will gar nicht wissen, was ich alles für die Schule an diesem Wochenende hätte machen sollen.
Nun heute gehen wir, meine Freunde und ich, höchstwahrscheinlich zum Spiel, Deutschland gegen Polen. Ich darf es mir herausnehmen parteiisch zu sein, da meine jetztige Stiefmutter den Polen angehört und ich sie über alles hasse. Nun, meinen Vater hasse ich auch, doch wenn ein Wesen schlimmer ist, dann wohl sie.
Na gut, meine Mutter ist auch nicht das Wahre. So wie ich es in diesen Momenten halte, ist es am besten. Ich mache alles selber, sprich kochen, waschen, bügeln, aufräumen. Wohne bei meiner Mutter, rede jedoch kein Wort mit ihr. So bekomme ich Abstand von diesem Wahnsinn und kann mein eigenes Leben leben. Mit 16 werde ich schauen, dass ich hier wegkomme. Sonst werde ich wie diese ganzen Verrückten aus meiner Familie enden, die sich selber zu Grunde richten und sich am Ende ihres erbährmlichen Lebens selber umbringen.
von SchattenBlume
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